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Bremen. WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs ist für einen Monat ins Aalto-Hochhaus in der Neuen Vahr eingezogen. An dieser Stelle berichtet er über seine Erlebnisse.

Eintrag vom 30. Juni: Gerade noch die Kurve gekriegt

Ich habe gerade so die Kurve gekriegt, denn an diesem Tag beginnt im Aalto-Hochhaus die Sanierung. Alle Bäder raus, die Leitungen auch und die Heizkörper. Große Aufregung bei den Bewohnern, die jetzt schon über den Lärm klagen und darüber, dass im gesamten Haus das Wasser abgestellt wurde und nicht nur auf einzelnen Etagen, wie es angekündigt battle. „Das geht ja intestine los“, klagt ein Mann im Lobby, als wir die Möbel nach draußen schleppen.

Gestern hatte ich noch ein Rätsel zu lösen. Was hat es auf sich mit der Nadel neben den Domtürmen? Irgendetwas ungemein Schmales und Hohes, das nur mit geübtem Auge und bei klarer Sicht hoch oben vom Aalto-Hochhaus aus zu sehen ist.

Ich habe unsere Leser gefragt, und einer gab by way of Fb die Antwort: Bei der Nadel handelt es sich, wenn der Mann Recht hat, um den Sendemast in Steinkimmen.

So, und nun sage ich Tschüss, wie ich das heute bereits in der Zeitung getan habe. Struggle schön und hat Spaß gemacht.

Eintrag vom 29. Juni: Wer kennt „die Nadel“? 

Es gibt zuletzt, das Tagebuch endet morgen, noch zwei Rätsel. Das eine: hyperlinks von den beiden Domtürmen sehe ich von meiner Warte im Aalto-Hochhaus aus eine Nadel, die sich dem Himmel entgegen reckt. Was ist das?

Keiner meiner vielen Besucher hatte eine Antwort. Manche behaupteten, es gebe diese Nadel gar nicht. Aber das ist Blödsinn, bei Dunkelheit sieht man sie an ihrer Spitze blinken.

Ein Funkmast, das ist wohl am wahrscheinlichsten. Aber kann ein Mast so hoch sein? Und wo steht er? Nicht mehr in Bremen, das ist gewiss. Vielleicht irgendwo bei Wildeshausen, meinte jemand. Geografisch bin ich eine Null, aber Wildeshausen? Ich weiß nicht.

Zweites Rätsel, und das hat am Telefon gerade ein Mann aufgelöst, der sich damit auskennt, ein Statiker. Warum bewegt sich hier oben nichts? Ein Hochhaus muss eine gewisse Schwankungsbreite haben, sonst bricht es ab. Ich habe das im Weser-Tower erlebt, der ja gleich vis-a-vis ist, fünf Kilometer entfernt. Bei Sturm ist mir dort oben ganz blümerant geworden, das schwankte, aber wie!

Der Weser-Tower ist erstens deutlich höher, erklärte mir der Statiker. 82 Meter statt der 65 im Aalto-Hochhaus. Und dann, nun wird es technisch, liegt es an der Windaussteifung.

Der Wind, das ist die horizontale Final. Dagegen gestellt werden muss die vertikale Final. Und da ist das Aalto-Hochhaus einfach high. Baugleiche Wohnungen, die mit ihren Wänden exakt übereinander liegen, in der Vertikalen, und damit dem Wind viel entgegensetzen. Im Weser-Tower sind es von oben nach unten sehr unterschiedliche Zuschnitte, unterteilt auch noch mit Gipskarton und nicht mit tragenden Wänden.

So, das wenigstens ist nun geklärt. Die Nadel – da müssen Sie mir helfen. Wer weiß Bescheid? 

Eintrag vom 28. Juni: Der legendäre Barlo

Kennen Sie Joachim Barloschky? Nein? Aber Barlo doch, oder? Den legendären Barlo aus Osterholz-Tenever, der nur für die Ämter auch Joachim Barloschky heißt. Barlo battle in OTe lange Jahre der sogenannte Quartiersmanager. Schrecklicher Ausdruck, und so gar nicht mit seiner Individual in Einklang zu bringen.

Barlo ist Kommunist, Agitator, ein großer Kümmerer und wunderbarer Mensch. Er battle und ist immer noch so nah bei den Leuten, dass sie wissen: der kennt uns, der ist in Ordnung, auf den ist Verlass. Kein Schmusebär, was bei dieser spiddeligen Figur ohnehin ein schiefes Bild wäre. Barlo kann auch Klartext und redet den Leuten nicht nach dem Mund.

Jetzt hat er mir ein paar Zeilen geschickt, weil er weiß, dass ich für die Zeitung einen Monat lang im Aalto-Hochhaus wohne. Mit Hochhäusern kennt er sich ja aus durch seine Zeit in OTe. Er hat die Großsiedlung zusammen mit der Gewoba  menschengerechter gemacht. Ein paar der Häuser wurden abgerissen, sodass jetzt mehr Luft und Licht ist. In jedem der Eingänge sitzt ein Concierge, wie bei mir im Aalto. Er passt auf, aber viel wichtiger: er ist jemand zum Reden.

Barlo additionally hat mir jetzt geschrieben. Danke, Barlo! Und er hat ein Gedicht dazu gelegt – Regeln für Hochhäusler von Dieter Höss:

Wenn der Wind sich dreht nach Osten,
steigen bald die Heizungskosten.

Ist die Heizanlage hin,
wärm’ dich an der Nachbarin.

Fällt der Hochhaus-Fahrstuhl aus,
plauscht sich’s intestine im Treppenhaus.

Bei Kontakt in klein’ren Dosen
blüh’n im Hochhaus die Neurosen.

Bringt das Hochhaus dich in Rage,
zieh’ doch in die Tiefgarage. 

Eintrag vom 27. Juni: Doppelkopf

Heute Abend wird es laut in meiner Wohnung im Aalto-Hochhaus, das ist gar nicht zu vermeiden – fünf Männer, die Karten kloppen. Doppelkopf, um genau zu sein. Die Runde gibt es seit über 20 Jahren, und stets das gleiche Ritual: Eintreffen um halb neun, das erste Bier, ein bisschen reden, aber ja nicht zu viel, und schnell die Karten auf den Tisch.

Schüsseln voller Chips, die dabei verzehrt werden und Haribo, immer Haribo Colorado, nichts anderes. Um halb elf oder später bringt der Gastgeber das Essen, eine warme Mahlzeit, üppig bemessen. Danach gleich wieder Karten spielen, so lange, bis der erste gegen eins oder halb zwei zum Aufbruch bläst.

Es wird additionally laut, und es wird spät. Es wird auch spät noch laut sein. Wenn einer bei einem riskanten Spielmanöver mal wieder „Barfuß oder Lackschuh!“ ruft, solche Sachen, auch das hat sich in den 20 Jahren nicht geändert.

Sorgen, dass sich die lieben Nachbarn hyperlinks und rechts deswegen gestört fühlen, mache ich mir aber nicht. Es ist nämlich so im Aalto-Hochhaus, ganz erstaunlich – von den Nachbarn hört man: nichts. Alle Wohnungen besetzt, und kein Laut. Ehrlich. Jemand von der Gewoba hat mir das mal mit der Bauweise erklärt. Hab’s vergessen. Spezielle Wände, irgendwas, ich weiß es nicht mehr.

Brüllt nur. Brüllt. Kontra! Re! Hören tun’s nur wir am Tisch.

Der Lärm ist additionally nicht das Drawback. Schwierig nur die Bewirtung. Ich habe zwar eine Küche in meiner Wohnung, sie ist mit Besteck, Gläsern und Tellern aber nur für eine Individual bestückt. Vielleicht kaufe ich eine Tüte Chips mehr oder stocke den Haribo-Vorrat auf. Keine Ahnung.

Vielleicht sage ich meinen Männern aber auch nur, dass sie hier oben im Aalto-Hochhaus von der Aussicht satt werden müssen.

Eintrag vom 26. Juni: Ein Attest für die Wanne

Die Baustelle hat sich angeschlichen, kam von Tag zu Tag näher, und gibt sich heute schon keine Mühe mehr, ihren wahren Charakter zu verbergen. Zuerst battle es ein Rohr, das im Hausflur plötzlich aus dem Boden wuchs. Dann waren dort auf einmal die Heizkörper weg. Dann ratterte es frühmorgens, hämmerte und bohrte. Infernalischer Lärm, und doch nur die Ouvertüre. Wenn’s richtig losgeht, müssen die Mieter zum Duschen nach unten. Dort können sie auch auf Toilette. Es sind Provisorien errichtet worden.

Das Haus vibriert. Im neuerdings mit Holz verschalten Fahrstuhl kennen die Leute kein einziges anderes Thema mehr. Bei manchen Bewohnern liegen die Nerven clean, und sie sagen es auch. Andere dagegen gehen da forsch ran: wird schon, muss ja! Und wieder andere ersinnen Strategien.

Gespräch beim Bäcker: „Ich battle bei meinem Arzt“, sagt eine Frau, „der gibt mir ein Attest wegen der Sanierung.“ Attest, überlege ich. Was für ein Attest? Dass bei ihr aus Krankheitsgründen das Dangerous nicht herausgerissen werden darf, und die Leitungen und die Heizkörper? Glaube ich nicht. Oder dass ihr während der Bauarbeiten eine Ersatzbleibe verschafft werden muss? Das schon eher.

Nein, es geht um etwas anderes, wie sich herausstellt. Es geht um die Badewanne. Die Frau will sie unbedingt behalten. Keine Dusche, wie die Gewoba es plant, sondern weiterhin eine Wanne. „Ich brauche meine Bäder“, sagt die Frau zu ihren Damen am Tisch. Und dann im Triumph: „Ich habe ein Attest!”

Eintrag vom 25. Juni: Seegang mit Karpfen

Waren Sie mal bei McDonalds in der Berliner Freiheit? Müssen Sie mal hingehen. Es ist mutmaßlich die kleinste Filiale auf der ganzen Welt. Geschätzt sind es vier oder fünf Quadratmeter. Unglaublich, und trotzdem das komplette Programm.

Essen, will ich damit sagen, immer auf die Hand, damit ich hinausgehen kann. Zuerst auf den Platz zwischen Einkaufszentrum und Aalto-Hochhaus, wo ich meine Wohnung habe. Und danach, wenn Döner, Nudeln oder Burger vertilgt sind, einmal um den Vahrer See herum. Ein kleiner Spaziergang.

Im See gibt es Fische, logisch. Von Mordskarpfen wird erzählt. Das Latein der Angler, die sich regelmäßig einfinden. Einmal hatte sich einer dieser Fische am Ufer des Fleets verfangen, der zum See führt. Mutter mit Type sehen das und greifen beherzt ein. So hat es mir mein Nachbar Rolf Diehl erzählt. Sie holen eine Wanne aus dem nahegelegenen Kindergarten und verdonnern einen jungen Mann, der sich zunächst zierte, ihnen zu helfen. Gemeinsam bugsieren sie den Karpfen in die Wanne, und ab damit zum See. Dort dreht er nun seine Runden und wird dicker und dicker.

Eintrag 24. Juni 2014: Neulich in der Submit

Dieses alte Foto hat Chefreporter Jürgen Hinrichs per Submit zugeschickt bekommen. (Jürgen Hinrichs)

Neulich lag ein Umschlag mit Fotos in der Redaktion. Geschickt hatte sie ein Herr Klausing. Wie sich herausstellen sollte, ist er der Sohn des ersten Hausverwalters im Aalto-Hochhaus. Die Bilder zeigen viel Technisches, eines zeigt aber noch etwas anderes, da sieht man die Neue Vahr, als sie gerade entstanden battle, hinten hyperlinks das Aalto-Hochhaus. Es sind die Bauten, viel mehr noch nicht. Kaum ein Baum oder Strauch, und wer heute auf den Stadtteil schaut, staunt über das viele Grün. Das ist überhaupt das erste, was die Leute sagen, wenn sie bei mir im 21. Stockwerk auf dem Balkon stehen: Wow! Wie grün!

Der Herr Klausing battle so freundlich und hat mir auch noch einen Zeitungsausschnitt mitgeschickt. Jemand vom „Vahrer Echo“, einer Zeitung, die ich nicht kenne und die es wohl auch nicht mehr gibt, hatte die Idee, ins Aalto-Hochhaus zu gehen und den Mietern dort systematisch immer dieselben Fragen zu stellen. Ein bisschen hat er es wie ich gemacht, nur dass ich dafür in dem Haus wohne und, nun ja, hoffentlich nicht immer dieselben Fragen stelle.

Der Reporter hat damals zum Beispiel die Witwe Hedwig Friedrichs besucht, 80 Jahre alt. Sie lebte wie ich auf der 21. Etage. „Am meisten freut sie sich über die Einbauküche“, heißt es in dem Artikel von August 1965. So etwas Modernes habe sie in ihrem Leben noch nicht besessen. Und: „Dem Wohnen in Hochhäusern gibt die alte Dame eine große Probability.“

Das battle nämlich eine der sechs Reporter-Fragen: Wird sich das Wohnen in Hochhäusern durchsetzen? Eine andere: Was halten Sie von dem Gemeinschaftsraum in jeder Etage? Nichts oder nicht viel, lauteten die Antworten der Mieter. „Möglicherweise ist der Bremer nicht für diese Artwork von Gemeinschaftseinrichtungen zu gewinnen“, schreibt der Autor. 

Was übrigens bis heute so geblieben ist.

Eintrag 23. Juni 2014: Endlich in der Tonne

Mit diesem Chip kann Chefreporter Jürgen Hinrichs die Mülltonnen des Aalto-Hochhauses öffnen. (Frank Thomas Koch)

Meine vielen Vormieter, die sind aus der Wohnungstür, zwei Schritte über den Flur, raus zum sogenannten Wirtschaftsbalkon – und dort haben sie dann alles in den Schlund geworfen, den ganzen Abfall, der sich über die Tage angesammelt hatte. So einfach battle das. Klappe auf und weg.

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Heute ist die Müllentsorgung komplizierter, ich sprach an dieser Stelle schon mal davon. Den Schlund haben die Leute von der Gewoba dicht gemacht. Mit gutem Grund, wie mir scheint. Er battle nämlich ständig verstopft. „Es gab Leute, die haben dort ihren Teppich hineingewürgt“, erzählte mir der Hauswart. Ständig musste er Techniker rufen, um den Schacht wieder freizubekommen. Und irgendwann battle dann eben Schluss. Klappe zu – auch die zweite, fürs Altpapier.

Nun gibt es den Chip, und wie ich berichtet  habe, hatte ich damit beim ersten Mal Probleme. Die Entsorgungsfirma spendete mir Trost, als sie das las. Nicht verzagen, schrieb sie. Sie sind noch neu im Haus, das wird schon!

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Heute kann ich Meldung machen. Es ist vollbracht. Gelber Sack und Altpapier waren für mich sowieso nie mit Schwierigkeiten verbunden. Dafür benutze ich meinen Hausschlüssel und öffne die Container. Den Chip habe ich dieses Mal erstens gleich richtig herum gehalten. Und zweitens ganz souverän die Fünf-Liter-Klappe aufgezogen und nicht auch noch die Klappe für 20 Liter wie beim letzten Mal.

Die Müllentsorgung habe ich jetzt intus. Gar nicht schwierig, wenn man es erst einmal begriffen hat.  Obwohl: Wo sind eigentlich die Biotonnen? Da muss ich wohl noch mal nachschauen.

Eintrag 22. Juni 2014: Überraschungen im Briefkasten

Nein, und das ist jetzt ein bisschen traurig – die Submit, 20 Schreiben oder mehr, battle nicht für mich. Sie galt ausnahmslos meiner verstorbenen Vormieterin. So ist das, wenn man tot ist – der Strom behördlicher Aufforderungen und offener Rechnungen reißt trotzdem nicht sofort ab.

Nach und nach kam dann aber auch Submit für mich. Von Handwerkern, die um einen Termin baten, um irgendetwas ein- oder auszubauen. Von meinem Verlag. Mehrfach von einem Mann in der Vahr, der sich für ein Schülerprojekt engagiert und mich für seine Ziele einspannen wollte. Von meinem Vermieter mit der Mitteilung, dass im Zuge der Sanierungsarbeiten demnächst der alte Fahrradkeller entrümpelt wird und ich tunlichst entfernen sollte, was dort von mir noch rumliegt.

Und von einem Ehepaar aus Weinstadt irgendwo im Süddeutschen. Das hat mich wirklich gefreut. Die beiden sind Architekten und Stadtplaner. Er hat mal in Bremen gelebt. „Ihre Artikel aus dem Aalto-Hochhaus rufen die alte Zeit zurück: die Vergangenheit ist so actual wie die Zukunft“, schreiben die beiden. Ein Transient von Hand geschrieben, das kenne ich gar nicht mehr. Beigelegt ein wenig Materials, wie sie als Architekten im Süden die Custom des Bremer Hauses fortgeführt haben.

Gruß nach Weinstadt, das battle eine schöne Überraschung! 

 Eintrag 21. Juni 2014: Eine Ampel wird zum Politikum

Baustelle im Aalto-Hochhaus. Leser dieses Tagebuchs wissen davon. Es steht die große Sanierung an – Bäder, Leitungen, Heizkörper. Nichts Neues, ich schrieb darüber.

Neu ist: Baustelle am Aalto Hochhaus. Nur ein paar Meter entfernt, an der Richard-Boljahn-Allee, um genau zu sein. Dort kommt eine Ampel hin, über die so lange und heftig gestritten wurde, dass sich so mancher an den Kopf fasste. Hat Bremen keine anderen Probleme?  Es ist doch nur eine Ampel!

Eine Ampel kann politisch sein, dann ist es in der Regel eine Koalition zwischen Rot (SPD), Gelb (FDP) und Grün (Grüne). In diesem Fall wurde sie politisch, weil das in der Stadt wohl irgendwie symbolhaft gesehen wurde. Wieder ein Hindernis für den fließenden Verkehr, greinten die einen. Schleift die Barrieren im Stadtteil, deklamierten die anderen.

Es gab eine Ortsbegehung mit höchster politischer Beteiligung. „So etwas kann man nicht per Aktenlage entscheiden“, tönte der Bau-, Umwelt- und Verkehrssenator. Joachim Lohse (Grüne) machte sich auf in die Vahr und kam zu einer tiefgreifenden Erkenntnis: „Die Richard-Boljahn-Allee wirkt trennender als die Berliner Mauer.“

Intestine, und jetzt kommt die Ampel.  Ich sehe die Baustelle von meinem Balkon aus. So ein überaus bedeutender Vorgang direkt vor meinen Augen. Herr Lohse, wollen Sie mal schauen? 

Eintrag 20. Juni 2014: Die Tür ist da

Aber nun ist sie mal da, in der Früh von einem Handwerker gebracht. „Wenn Sie die Tür schließen, müssen Sie sie fest zudrücken“, erklärt er mir, nachdem er sie eingehängt hatte. Zarge und Tür mögen sich noch nicht richtig. „Das passt sich an“, ist der Handwerker zuversichtlich.

Das gute Stück ist eine Maßanfertigung. Es musste eigens gebaut werden und wie alles im Aalto-Hochhaus den Ansprüchen der Denkmalpfleger genügen. Deshalb hat es auch einige Zeit nach meinem Einzug gedauert, bis die Tür geliefert werden konnte.

Sie werden es nicht glauben: Ich magazine die Tür. Jetzt doch. Sie ist ein schönes Accessoire in meiner Wohnung, mit ihren braunen Holzlamellen vor der Scheibe. Das korrespondiert mit der ähnlich gestalteten Scheibe vom Wohnzimmer zur Küche hin. Aalto battle ein großer Ästhet, und das merkt man eben auch an Particulars. 

 Eintrag 19. Juni 2014: Adenauer ist nicht da

Das hier, das sind wir, das kommt von uns, von den Sozialdemokraten! So schreit es einen förmlich an in der Neuen Vahr.

Überall Straßenschilder, die an verdiente Parteigenossen erinnern. Von der neuen Zeit ganz weit weg diese hier: Die beiden Parteigründer Ferdinand Lassalle und August Bebel. Dann Karl Kautsky und Eduard Bernstein, die der Partei das Theorie-Gerüst gaben. Schließlich Franz Mehring und Karl Liebknecht, ja, die auch, obwohl sie später zu den Kommunisten wechselten.

Hinzu kommen Otto Suhr, nach dem Krieg für die SPD Regierender Bürgermeister von Berlin. Kurt Schumacher, der die Partei nach 1945 aus den Trümmern auferstehen ließ. Und Richard Boljahn. Mit ihm sind wir erst so richtig in der Neuen Vahr angekommen. Er hat sie vor über 50 Jahren bauen lassen. 10.000 Wohnungen für 30.000 Menschen.

Mindestens Richard Boljahn additionally, damals SPD-Fraktionschef und Gewoba-Aufsichtsratsvorsitzender, hat sich um meinen Stadtteil verdient gemacht habe, in dem ich für einen Monat lebe. Die anderen aber nicht unbedingt oder nicht unmittelbar. Sie sorgen in den Straßen der Neuen Vahr für eine gewisse ideologische Überfrachtung. Adenauer hilf! Aber der ist nicht da.

Eintrag 18. Juni 2014: Auf dem Trockenen

Und dann battle plötzlich das Wasser weg. Kein Tropfen mehr aus den Hähnen in der Küche und im Dangerous. Irgendwo musste die Quelle versiegt sein. Oder irgendwer hat sie schlicht dicht gemacht. Was tun, und bin nur ich es, der betroffen ist, oder sind es gar sämtliche 250 Bewohner im Haus?

Die Zähne habe ich mir mit Mineralwasser geputzt. Kann man ja mal machen, kein Drawback. Sonst aber musste an diesem Morgen einiges ausfallen. Nicht schön – und tatsächlich nur gegen mich gerichtet? Wollte man mich spüren lassen, wie unbequem das ist, ganz ohne Wasser? Ich bin ja wieder weg, wenn in den nächsten Monaten im gesamten Haus die Bäder rausgerissen werden. Zieh feige ab und lasse meine Nachbarn im Stich.

Nein, es battle nicht meine Wohnung allein, die auf dem Trockenen blieb. Es battle das ganze Haus, alle 189 Residences. Der Concierge unten hat es mir erzählt, als ich auf einen Kaffee zum Bäcker ging. „Halbe Stunde noch“, versprach er und regte sich auf, „die Firma hat vorher nicht Bescheid gesagt.“

Das Wasser battle wieder da, als ich zurückkam. Es kam widerwillig aus der Leitung gespuckt. Vielleicht eine Botschaft: Hier hast Du mich zurück, und nun weißt Du, wie kostbar ich bin.

Eintrag 17. Juni 2014: Fußballgucken in der Vahr

Fußballgucken in der Vahr. Ich habe mir dafür gleich um die Ecke zwei Lokale ausgesucht: Das „Vahrer Eck“ und die Gaststätte „Bei Schons“. Interessant, glauben Sie mir, das battle mal was.

Die Bedienung berlinert, sie wünscht sich nach Hollywood, „haben Sie Ihren Fotografen dabei?“  Der Wirt verzieht sich nach hinten. Und die Gäste, okay, einer, es ist nur einer, und mit mir sind es schon zwei.  „Klar am Trikot gezogen“, sagt er, als Götze im Strafraum zu Fall kommt. Elfmeter!

Im Lokal nebenan an der Kurt-Schumacher-Allee ist es anders. Keine La-Ola-Begeisterung, aber der Fernseher läuft, es sind sogar zwei. An einem der Tische sitzen zwei Frauen und zwei Männer, sie gehen richtig mit und verfolgen das Spiel. „Müller, wo bist du?“, ruft einer. Müller schießt Tore, drei an der Zahl. 

An der Theke wird geknobelt. Ein sicherer Weg, um ans nächste Bier zu kommen, egal, wer bezahlt. Einer guckt hoch und sieht Mertesacker im Fernsehen und auf dem Spielfeld. „Der trifft nur, wenn wir ein Schaltjahr haben“, höhnt der Mann und erntet Gelächter.

Noch mal nebenan ist Don Alfredo. Eine Döner-Bude. „Wir wünschen der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2014 viel Erfolg“, steht auf dem Schild an der Straße. Döner gibt’s zum Sonderpreis. Aber essen? Jetzt? Es ist Fußball!

Eintrag 16. Juni 2014: Neuigkeiten zum Weser-Tower

Ich schau genau drauf. Der Weser-Tower vis-a-vis in vielleicht vier oder fünf Kilometern Entfernung. Das Hochhaus markiert den Eingang zur Überseestadt. Es ist 82 Meter hoch und hat 22 Stockwerke. Das Aalto-Hochhaus bescheidet sich mit 65 Metern und 21 Stockwerken – und ganz oben, da wohne ich.

Wenn es dunkel ist, benutze ich den Weser-Tower als Fixpunkt. Er ist an den Rändern beleuchtet und sieht aus wie ein funkelnder Legostein. Das ist die Achse – der Weser-Tower, das höchste Bürogebäude in Bremen, und das Aalto-Hochhaus, dritthöchstes Wohngebäude der Stadt.

Und nun, weltexklusiv, die Nachricht, denn vorhin hat mich ein Anruf vom bisherigen Eigentümer des Towers erreicht. Ein altes Versprechen, dass er mir rechtzeitig Bescheid sagt, wenn es soweit ist, gehört hatte ich nämlich schon vor Monaten davon.

Der Weser-Tower ist verkauft worden. Er ist von der Immobilienholding Siedentopf, einem Bremer Unternehmen, das zum Imperium der Eduscho-Gründerfamilie Schopf gehört, an Union Funding gegangen, einem Unternehmen aus Hamburg, das weltweit mit Immobilien jongliert.

So, nun ist es raus, morgen steht’s in der Zeitung: Der Bremer Weser-Tower gehört nun den Hamburgern.

Eintrag 15. Juni 2014: Eine Holzkiste als Fahrstuhl

Jetzt battle mal der Fahrstuhl kaputt. Dachte ich. Komme unten rein, sehe die Mechaniker und verfluche den Tag. Von morgens bis abends auf Achse gewesen und gleich noch Gäste, die empfangen werden wollen. Im Geiste sehe ich mich schon die Treppe hoch hechten, hinauf zu meiner Wohnung  auf der 21. Etage. Ich habe sie noch nicht gezählt, aber ein paar Hundert Stufen werden es sein.

Dann schaue ich genauer hin und bin beruhigt. Der zweite Fahrstuhl ist in Betrieb. Alles intestine. Meine Nerven, es battle einfach zu viel an dem Tag. Zwei Reportagen und viel Fahrerei.

Der eine additionally battle kaputt, dachte ich, was ja durchaus mal passieren kann. Wenn er sofort repariert wird,  ist alles okay. Da muss man sich nicht beschweren.

Tatsächlich battle es aber ein anderer Grund, weshalb die Handwerker da waren, wie ich später erkannte. Sie haben die Fahrstühle mit Spanplatten ausgeschalt. Erst den einen, dann den anderen. Wenn in den nächsten Wochen im Haus die Sanierungsarbeiten beginnen und die Bäder herausgerissen werden, soll beim Transport nichts kaputt gehen.

Der Fahrstuhl ist jetzt eine Holzkiste. Komisches Gefühl, und wie das riecht! Jeden Tag mehr Zeichen, dass es bald losgeht. „Mir graut davor“, sagt ein Mieter, mit dem ich hochfahre. Armer Kerl, ich kann ihn verstehen.

Eintrag 14. Juni 2014: Müll-Malheur

WESER-KURIER-Reporter Jürgen Hinrichs als Mieter im Aalto-Hochhaus: Mit dem Müll hat er seine liebe Müh. (Frank Thomas Koch)

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Mit dem Müll ist mir ein Malheur passiert. Aber kann ich was dafür? Es battle schließlich das erste Mal, und ich muss mich offenbar daran gewöhnen, den Abfall nicht einfach in die Tonne zu tun.

Im Aalto-Hochhaus ist es nämlich so: Die Bewohner bekommen ein Chip, um ihren Restmüll zu entsorgen. Für Papier und den Gelben Sack gibt es Container, die man mit dem Hausschlüssel aufschließt. Das ist einfach. Aber mit dem Chip – nun ja, da habe ich Mist gebaut.

Zwei Klappen, die sich öffnen lassen, wenn man den Chip vor den Sensor hält. Eine für fünf Kilo und die andere für 20. Ich hatte meinen Abfall in eine Einkaufstüte getan, fünf Kilo waren’s nicht, bestimmt nicht. Additionally habe ich die kleine Klappe benutzt. Doch keine Probability, die Tüte mit dem Müll passte nicht hinein, da konnte ich stopfen wie ich wollte. Wenig Gewicht, aber zu viel Volumen.

Nichts hinein, Klappe zu, und hat das jetzt schon gezählt? Ist bereits abgerechnet worden? Ich wusste es nicht, erfuhr aber später, dass es egal ist, ob ich etwas hineintue. Allein, dass ich die Klappe ziehe, reicht schon, um mein Müllkonto zu belasten.

Ich habe dann zusätzlich noch die 20 Kilo in Anspruch genommen, denn den Abfall wieder mit nach oben nehmen wollte ich nicht. 25 Kilo in einem Rutsch für zwei Kilo Müll, wenn’s hochkommt. Oha! Wenn das mein Verlag erfährt, er muss neben der Miete ja auch die Nebenkosten zahlen.

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Eintrag 13. Juni 2014: Mit dem Rad zu Mercedes

Fotostrecke: Aalto-Hochhaus: Zahlen und Fakten

Wenn ich aus meiner Wohnung rausgehe, auf den Hausflur, und mich nach rechts wende, zum Treppenhaus und dem Fahrstuhl, blicke ich auf ein großes Fenster. Es geht nach Süden, und wieder diese Totale, Wahnsinn. Sofort ins Auge springt das Mercedes-Werk, einfach weil es so groß ist. In den vergangenen drei Jahren ist dort eine Milliarde Euro investiert worden. Eine Milliarde!

Warum ich das erzähle? Weil ich heute einen Termin bei  Mercedes habe. Nicht, um dort ein neues Auto abzuholen, obwohl die A-Klasse mich schon interessieren würde. Nein, ich schaue zu, wie andere ihren Wagen in Empfang nehmen. Eine Reportage aus dem Kunden-Zentrum.

Praktisch, dass es von meiner Wohnung im Aalto-Hochhaus gleich um die Ecke liegt. Da fahre ich mit dem Fahrrad hin. Mit dem Rad zu Mercedes.

Danach, das ist mein Tagesprogramm, und es dreht sich allein ums Auto, geht es am Nachmittag nach Bockhorn. Ein wüstes Oldtimer-Treffen in der friesischen Prärie. Schrauber-Glückseligkeit, über die ich für den KURIER AM SONNTAG berichten werde.

Eintrag 12. Juni 2014: Ein Rohr für alle Fälle

Klar ist das gemein von mir, simply an dem Tag wieder auszuziehen, wenn die „Huge Raushole“ beginnt. Unsolidarisch meinen Nachbarn gegenüber, die ja nicht mal eben für ein paar Monate woandershin können, sondern den Dreck und Lärm, das ganze Chaos, mehr oder weniger stumm ertragen müssen.

Aber, und das zu meiner Entschuldigung: Ich will doch über den Alltag im Aalto-Hochhaus schreiben und nicht über den Ausnahmezustand. Nebenbei, zugegeben: Bock auf Baustelle hat keiner, ich auch nicht.

Dumm nur, dass meine Rechnung nur halb aufgeht, wie ich heute Morgen feststellen musste. Zwar reißt noch niemand am Dangerous herum, ich kann ungehindert duschen und auf die Toilette gehen. Dafür wird im Haus aber schon kräftig gebohrt und gehämmert. Erste Arbeiten, und das Ergebnis sah ich später auf dem Flur. Dort ist ein Rohr aus dem Boden gewachsen. Die neue Feuerlöschanlage, wie mir jemand erklärte. Es sind im Flur auch schon ein paar alte Heizkörper entfernt worden.

Und so, liebe Nachbarn, bekomme ich additionally doch etwas ab. Nicht viel, aber genug. An Schlaf battle für einen Langschläfer wie mich heute Morgen nicht mehr zu denken.

Eintrag: 11. Juni 2014: Wohnen nach Maß

Die Zeitung kommt mittlerweile, nachdem ich ein paar Tage darauf warten musste. Sonst aber ist nach anderthalb Wochen im Aalto-Hochhaus immer noch was in der Warteschleife. Was nicht schlimm ist, überhaupt nicht, nur battle es eben anders angekündigt.

Anruf von der Gewoba, da bin ich schon zwei Tage in der Wohnung. Wegen der Tür, sagen sie. Es ist die zwischen Flur und Wohnzimmer, sie fehlt. Brauche ich nicht, sage ich. Aber nein, keine Widerworte: „Wir behandeln Sie wie jeden anderen Mieter.“

Offen auch noch die Abdeckung für den Herd. Die Klappe liegt im Abstellraum und müsste nur noch montiert werden. „Mir egal“, sage ich. Und wieder: „Nein, das wird gemacht.“

Genauso der Dreck, den die Tauben auf dem Balkon hinterlassen haben. Das Gröbste ist entfernt, selbst ist der Mann. Doch auch in diesem Fall will die Gewoba korrekt sein und schickt zwei junge Männer vorbei, die den Flecken hartnäckig zu Leibe rücken. Sie kommen und werden nicht nur angekündigt.

Wegen der Tür hat die beauftragte Firma angerufen. „Die müssen wir erst bauen“, sagt die Frau am Telefon, „eine Maßanfertigung.“ Typisch Aalto, hier ist nichts von der Stange.

Gerade, in dieser Minute, kommt noch ein Anruf. Die Tür ist fertig und kann nun eingebaut werden. Ein sehr freundlicher Mann erzählt mir, welche Probleme es damit gab: „Das fällt ja alles unter Denkmalschutz.“

Von der Klappe für den Herd ist keine Rede mehr.

Macht aber nichts. Ehrlich. Alles intestine. Die Wohnung ist klasse, ich fühle mich wohl. Die Tür hätte ich ohnehin nie zugemacht, vielleicht hätte ich sie sogar ausgehängt. Und die Klappe, wer schließt schon die Abdeckung für den Herd? Additionally, liebe Leute von der Gewoba und Handwerker dieser Welt, entspannt Euch.

Eintrag: 10. Juni 2014: Dienstreise zum Gildefest

Heute habe ich einen Job zu erledigen. Ich bin im Dienst, und der beschränkt sich nicht aufs Wohnen. Vom Aalto-Hochhaus in der Neuen Vahr, dem Inbegriff urbanen Lebens, wenn man damit Verdichtung meint und, ja, auch Qualität, kilometerweit aufs Land hinaus, nach Wildeshausen. Dort wird heute das Gildefest gefeiert – heute, gestern und morgen auch noch.
Das Gildefest, muss man wissen, ist wie ein einziger Rausch. Die Menschen (Männer) leben das ganze Jahr darauf hin. Und wenn das Fest dann da ist, stets über Pfingsten, gibt es kein Halten mehr. Der Alkohol, gewiss, in rauen Mengen und förmlich hineingepumpt. Aber wie beim Karneval am Rhein ist da noch mehr, etwas Archaisches.

Die Schützengilde soll älter als 600 Jahre sein. So genau weiß man das nicht, es könnten auch mehr Jahre zusammenkommen. Egal, der Männerbund, als Bürgerwehr gegründet, hat Custom und belebt sie immer wieder neu. Mit großem Ernst werden die Rituale absolviert. Da ist Schliff drin. Höhepunkt jedes Mal die Parade durch Wildeshausen. 2500 Männer, die ihre Holzgewehre schultern und den Marsch antreten.

Ich werde mir das dieses Mal etwas genauer ansehen. Bin mit Männern von der Wache verabredet, dem Elitecorps der Gilde. Den Bericht dazu lesen Sie morgen im WESER-KURIER.

Eintrag: 9. Juni 2014: Wetter-Schauspiel

Geregnet hat’s, aber wie! Geblitzt und gedonnert, so wie ich mir das hier oben auf der 21. Etage des Aalto-Hochhauses in der Neuen Vahr eigentlich auch mal gewünscht hatte. Ein Wetter-Schauspiel. Wie sich der Himmel zuzieht und die ersten Regentropfen ans Fenster schlagen, später auch trommeln. Gestern hatte ich noch geklagt, keinen Vorhang zu haben, um mich gegen die Sonne zu schützen. Am gleichen Tag battle er da –  ja, wie ein Vorhang, Regen und Dunst.

Doch musste das gerade in diesen Stunden sein? Mein Bruder aus Oldenburg battle mit seiner Frau gekommen, um vom Hochhaus aus, auf mehr als 60 Metern Höhe, die grandiose Aussicht zu genießen. Jeden Tag in der vergangenen Woche hatte ich sie gehabt, nur an diesem Nachmittag nicht, als Besuch da battle.

Sie hatte einen Fotoapparat mitgebracht, den musste die Schwägerin gar nicht erst auspacken. Er nahm sein Smartphone mit der Wetter-App. „Schaut“, sagte mein Bruder und lachte, „überall Sonne, nur genau hier nicht.“

Eine Stunde später klarte es auf, ein wenig zuerst. „Da, das Weserstadion, jetzt sehen wir es“, sagten die beiden. Noch später schien wieder die Sonne, aber da waren sie längst unterwegs zurück nach Oldenburg.

Nächstes Mal wird’s besser, haben wir uns zum Abschied getröstet. Es ist ja noch Zeit. Eine Woche im Aalto-Hochhaus, und drei Wochen noch vor mir. Oldenburg soll eine zweite Probability bekommen, und Bremen wird sich nicht noch einmal verstecken. Versprochen.

Eintrag: 8. Juni 2014: zuviel Licht – scheue Nachbarn

Puh, das ist ein Rekord, auf den ich intestine verzichten kann: An Pfingsten soll es so heiß werden wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ein Angriff auf meine Gesundheit, denn hier oben im Aalto-Hochhaus knallt ab Nachmittag die Sonne rein, dass es schon brutal ist.

Das ist nicht mehr das milde Licht der Feierabendsonne, das Alvar Aalto, der finnische Architekt, den Bewohnern gönnen wollte. Deswegen hat er sämtliche Wohnungen im Haus nach Westen hin ausgerichtet und ihnen breite Fensterfronten verpasst. Nett gemeint, richtig intestine, aber an solchen Tagen ist das ein Fluch, wenn man wie ich keine Vorhänge hat.

Meine Nachbarn sind da ganz anders gerüstet. Sie können sich vor der Sonne schützen und tun das auch. Bei manchen ist das allerdings schon notorisch, oder sage ich besser eigenartig?

Ein Blick hoch zur Fassade. Da gibt es Fenster, wenige, die complete verhängt sind, zwei sogar mit Aircraft verklebt. Vor den Balkonöffnungen hängen Rollos. Alles dicht. Absolut.

Die einen rüsten sich gegen die Sonne, andere sind überrüstet. Was sind das für Menschen? So lichtscheu, dass es meine Neugierde weckt. Werde ich in meiner Zeit im Aalto-Hochhaus mal jemanden von ihnen kennenlernen?

Eintrag: 7. Juni 2014: Schlechte Verbindung – “Du”

Hier oben, mehr als 60 Meter hoch, dürfte es mit dem Netz doch keine Probleme geben. Dachte ich. Tatsächlich ist es im Aalto-Hochhaus ganz anders. Telefonieren oft nur mit Unterbrechungen oder zerhackt. Das Web zickt auch rum, weil die Verbindung über meinen Stick nicht immer stabil ist.

So, auf diesem Weg, bin ich per Du mit ihr.
Ich rufe Miriam Kayser an. Sie lebt im Aalto-Hochhaus und battle mir als interessante Gesprächspartnerin empfohlen worden.  Ich rufe additionally an, eine Helpful-Nummer, und wieder ruckelt es im Netz.

„Frau Kayser?“
„Ja?“

„Hier ist Jürgen Hinrichs vom Weser-Kurier. Ich würde mich gerne mit Ihnen verabreden.“
„Ich bin gerade am Strand in Bremerhaven.“

 „Ah ja, schön, dolce vita. Kommen Sie heute noch zurück? Können wir uns treffen?“
„Ich, ich versteh‘ nicht – Sie, Du. Du gehst doch immer um sechs spazieren, dann vielleicht, oder jetzt am Telefon?“

„Nein nicht am Telefon, und woher wissen Sie, wann ich spazieren gehe? So lange bin ich doch noch gar nicht im Haus. Bitte, ich gehe nicht spazieren, auch nicht um sechs.“
„Ach so.“

„Hallo?“
„Ja?“

„Additionally, ich bin vom Weser-Kurier und . . .“
„Jetzt höre ich Sie wieder . . .“

„. . . wir können gerne beim Du bleiben.“
„Ja, klar, ich dachte . . .“

„Morgen um 11?“
„Morgen, ja.“

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Warum das so ist mit der schlechten Verbindung – der Mann von der Gewoba, den ich dazu befrage, weiß es nicht genau, er hat aber eine Idee: „Vielleicht sind die Sendemasten in der Umgebung nicht hoch genug.“ Oder, sagt er, der Beton. Überall Beton im Aalto-Hochhaus und auch drumherum, in der Berliner Freiheit.

„Kollege“, sagt mein Redakteur im Pressehaus, „ich höre Dich kaum.“  Ich muss Textual content liefern, tja, Kollege, ich höre auch nichts.

Eintrag: 6. Juni 2014: Die Vormieterin

Der Herr Krell, was mein Nachbar ist, hat mir ein Geheimnis erzählt. „Sie wissen es sicher längst“, hat er gesagt und dabei ein bekümmertes Gesicht gemacht. Wissen? Was? „Na Ihre Wohnung, was dort passiert ist.“ Und dann erzählt er es endlich.

Die Vormieterin, eine alte Dame wie so viele im Haus, ist gestorben. So fängt das an, was Herr Krell zu berichten hat. Na und, denke ich. So ist das, Menschen sterben, sie werden geboren, leben ihr Leben und machen sich wieder davon. Ganz regular. Wo ist die Geschichte und das Geheimnis?

„Sie ist in Ihrer Wohnung gestorben“, sagt Herr Krell.

Ach so. Aber das ist doch nicht schlecht, wenn jemand abtreten muss – dass er es zu Hause tut und nicht irgendwo im Heim oder im Krankenhaus. „Daheim sterben die Leut‘“, fällt mir ein, ein Filmtitel.

„Sie ist gestorben und lag dann zwei, drei Tage“, raunt Herr Krell.

Intestine, nein schlecht, das ist natürlich etwas anderes. So wünscht man sich das nicht, nicht für den toten Menschen und auch nicht für die Nachbarn. Vor allem, dass die Frau offenbar einsam gestorben ist. Das tut mir leid, auch wenn ich sie gar nicht gekannt habe.

Jetzt lebe ich in ihrer Wohnung. Die Räume sind aufwendig renoviert worden, sogar der Boden ist nicht mehr der alte. Dass die Frau hier lag, tot, und zunächst nicht gefunden wurde, nehme ich mit in meine Gedanken. 

Eintrag: 5. Juni 2014: In der Muckibude

Eisen biegen bei Eisenhauer. Normalerweise trainiere ich in dem Fitnessstudio in der Innenstadt. Jetzt, während meiner Zeit im Aalto-Hochhaus in der Neuen Vahr, ist es eine andere Eisenhauser-Filiale. Meine Coach haben mir erzählt, dass ihre Kollegen in der Vahr keinen Humor hätten. „Die lachen nicht“, haben sie gesagt. Mal sehen, ob’s stimmt.

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Der erste Eindruck: Groß, größer als meine Muckibude, die ich sonst besuche. Vielleicht hat das mit der breiten Fensterfront zu tun. Der Blick raus in die Natur, alte Bäume, schön. In meiner Stamm-Filiale schaut man auf eine öde Fensterfront. Punkt für die Vahr.

Die Frau am Schalter ist freundlich. Sie besteht auch gleich die erste Probe. Handtuch vergessen, ob sie mir eins ausleihen kann, frage ich. „Aber klar, bitte schön.“ Zweiter Punkt. Die Vahr klar vorn.

Beim Coaching an den Geräten fühle ich mich fremd. Es sind die gleichen wie in der Innenstadt, aber irgendwie, ich weiß nicht. Anders gewartet und eingestellt? Beim Duschen danach genauso. Alles gleich, die Spinde, Spiegel, das dürre Design, und doch fühle ich mich nicht so wohl wie sonst, wenn ich beim Coaching bin.

Meine Freundin Inge hat sich fortgebildet und einen Begriff gelernt: Musterunterbrechung. Das ist es, denke ich, bei Eisenhauser und überhaupt, seitdem ich in der Neuen Vahr wohne. Alles anders, nicht besser, nicht schlechter, nur anders. Man unterbricht das alte Muster und lebt ein neues.

Es sind widerstreitende Gefühle, die das auslöst. Es ist anstrengend, macht müde, zumal die Antennen für meine Geschichten ständig ausgefahren sind. Es gibt einsame Stunden, dann ist es zäh, ich zweifle. Es gibt Momente der Euphorie, geiles Projekt, unglaublich, eine ungeheure Dynamik mit den vielen Kontakten im Haus und drumherum, die sich binnen Tagen aufgebaut haben.

Musterunterbrechung – das ist elektrisierend und auch wieder lähmend, das ist: interessant. Zum Beispiel bei Eisenhauer, morgen wieder, schon weil ich dort bequemer duschen kann als in meiner Badewanne im Aalto-Hochhaus.

Eintrag: 4. Juni 2014: Überraschungsbesuch

Ich bin baff, denn irgendwie wohne ich gerade zwar quasi öffentlich, weil ich regelmäßig darüber schreibe. Aber so öffentlich doch bitte auch wieder nicht. My house is my citadel, selbst unter solchen Umständen.

Nun ist er aber mal da, und ihn nicht reinlassen? Das bringe ich nicht über mich. Er hat eine Sonnenblume mitgebracht, und das ist doch nett. Sonnenblume passt, meine Wohnung in der 21. Etage liegt nach Westen raus, von Nachmittag an scheint die Sonne rein, wenn sie da ist. So sehr, dass ich es am Fenster kaum aushalte.
Wir reden ein bisschen. Schauen auf dem Balkon nach unten und reden über Selbstmord. Es gab eine Zeit, da haben sich Menschen vom Aalto-Hochhaus in den Tod gestürzt. „Den Mut hätte ich nicht“, sagt mein Besucher. Mut? Wohl eher Verzweiflung.

Bewohner waren das nicht, die das getan haben. Die Selbstmörder hatten sich ins Haus gemogelt, sind mit dem Fahrstuhl hoch und dann von einem der sogenannten Wirtschaftsbalkone auf der Rückseite hinunter in die Tiefe. Lange her, heute gibt’s das nicht mehr. Schon, weil man nicht mehr so leicht ins Haus kommt.

Zehn Minuten, noch kurz aufs Klo, dann ist er wieder weg. Ich gebe ihm Grüße mit auf den Weg, für die Leute im Fitnessstudio, das ich jetzt einen Monat lang nicht besuchen werde. Es gibt ein anderes der gleichen Kette bei mir um die Ecke, da gehe ich jetzt hin, Eisen biegen.

Eintrag: 3. Juni 2014: Der erste Nacht – helllicht

Der Blick begeistert. (Kuhaupt)

Zu weich. Eindeutig. Das Bett, eine bessere Luftmatratze, braucht deutlich mehr Druck. Eine Lehre aus meiner ersten Nacht im Aalto-Hochhaus. Die andere: Man schläft schlecht ein, wenn es so viel zu gucken gibt. Die Lichter der Stadt, ein Lichter-Meer.

Bis es dunkel ist, dauert es. Der Besuch am Abend setzt die Sonnenbrille gar nicht erst ab. Das Licht gleißend bis quick zuletzt, bis die Sonne gegen halb zehn untergeht. Da ist ja kein Vorhang und kein Rollo. Da soll auch nichts sein, der Besuch schaut und schaut, reden tun wir auch ein bisschen.

Am nächsten Morgen raus zum Frühstücken. Es ist Markt auf dem Platz vor der Berliner Freiheit. Wie an jedem Dienstag, Donnerstag und Sonnabend in der Woche. Alles da, das ganze Programm, am Fischwagen stehen die Leute Schlange.

Das Frühstück beim Bäcker, an einem der Tische draußen, die alle besetzt sind, schmeckt intestine. Morgen wieder, wenn das Wetter mitspielt.

Zurück im Haus treffe ich vor dem Fahrstuhl eine ältere Dame, die herrlich berlinert. Sie spricht von dem großen Thema dieser Tage, Wochen und Monate im Aalto-Hochhaus. „Wir sind mit den Nerven zu Fuß“, sagt sie. Die Hölle, wenn’s so kommt. Und es kommt, unweigerlich, in vier Wochen schon. „Wir reden seit Januar über nichts anderes“, sagt die Frau. Das Thema: Die geplante Baustelle im Haus. Bäder und Heizungen neu, alles in einem Rutsch.

Die Bewohner vibrieren förmlich, so aufgeregt sind sie. Wie soll das gehen, was wird passieren? Und wenn es doch schon vorüber wäre! Die Gewoba schickt Berater in die Wohnungen, um die Menschen zu beruhigen, während vor dem Haus die ersten Arbeiter mit den Vorbereitungen beginnen.

In vier Wochen – ich bin dann wieder weg. Wenn’s ernst wird, haut der ab, könnten die Leute sagen. Stimmt schon. Tschuldigung.

Am Nachmittag bin ich mit einem meiner Nachbarn auf der 21. Etage verabredet. Herr mit Hund, Charlie heißt er, der Hund.

Eintrag: 2. Juni 2014: Der erste Anflug von Alltag

Der Markt vor dem Aalto-Hochhaus lockt mich vor die Tür. (hinrichs)

Eine neue Wohnung muss man erobern, ihre Umgebung dazu. Und dann fängt es gleich damit an, dass ein Zettel an der Tür hängt: „Bitte beim Concierge melden!“.  Das Aalto-Hochhaus hat eine Artwork Portier im Lobby.

Ein Tag im Haus, und schon was falsch gemacht? Ja, stimmt, dumm, vergessen. Das Postfach unten im Lobby geöffnet und den Schlüssel stecken lassen. Der Concierge battle aufmerksam und hat den Schlüssel im Tresor deponiert. „Kein Drawback“, sagt er und lächelt. Netter Mann, wir kommen ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass er mal beim WESER-KURIER gearbeitet hat. Wir gehen die Namen durch, Kollegen von früher.

Dann aber raus, der erste Gang ums Haus herum. Zum See gleich um die Ecke, ins Einkaufszentrum mit seinen vielen Geschäften, vor das Café, um in der Sonne einen Cappuccino zu trinken. Fühlung aufnehmen, Stimmung tanken, Leute gucken. Am Nebentisch wird russisch gesprochen. Und überhaupt: Russland ist hier ganz groß, es gibt zwei Geschäfte an der Berliner Freiheit, die Spezialitäten aus der alten Heimat anbieten.

In der Submit, noch in der von zu Hause, ist ein Transient vom Stadtamt. Eine Verwarnung, 25 Euro, ich bin zu schnell gefahren. Statt 50 km/h waren es 62 km/h. Der Ort: die Richard-Boljahn-Allee, mein Weg zum Aalto-Hochhaus. Was ich Mitte April dort zu suchen hatte, weiß ich nicht mehr. Mieter in der Neuen Vahr bin ich ja erst seit dem 1. Juni. Immerhin bin ich nun vorgewarnt: auf der Richard-Boljahn immer schön langsam!

Für den Abend haben sich Freunde angemeldet, der erste Besuch, wir feiern den Einzug. Es wird dann auch die erste Nacht sein, das Bett steht und ist bezogen.  Bin gespannt, was ich träume.  

Eintrag 30. Mai 2014: “Tout Bremen” zu meinen Füßen

Dafür kann die Aussicht sich sehen lassen: Hinrichs wohnt ganz oben.

Am Freitag habe ich die Schlüssel bekommen. Fürs Haus, für die Wohnung, für den Briefkasten, und einen Chip gibt es auch, der ist für die Müllbehälter unten an der Straße. Es battle der letzte Akt an dem Tag, und nun gehört die Wohnung mir, obwohl: formal gilt das erst ab dem 1. Juni, aber so pingelig ist mein Vermieter nicht.

Am Freitag die Übergabe, zwei Stunden mit Carsten Hilse, dem Hauswart, der für den Papierkram zuständig ist. „Hier bitte unterschreiben“, sagt er, „hier und hier auch noch.“ Haarklein wird aufgelistet, was ich mit der Wohnung übernehme, die gesamte Einrichtung in Küche und Dangerous, die Schlüssel, alles. Dazu ein Protokoll über Decke, Wände, Türen, eine fehlt und wird nachgeliefert, über Heizkörper, Fenster und Fußbodenleisten, über den Balkon schließlich, der einen Vermerk bekommt: Taubenkot!

Hilse, seit 24 Jahren Hauswart und überreich an Geschichten, die er aus dieser Zeit erzählen kann, ist gründlich, „sonst gibt es hinterher nur Ärger“. Er liest in der Wohnung auch sämtliche Zählerstände ab, und ist irgendwann tatsächlich mal fertig. Tür zu bis zum Einzug – „haben Sie Ihre Schlüssel dabei?“

Die Wohnung, 34 Quadratmeter, mit Küche, Dangerous und Abstellraum. Der Blick bleibt nirgendwo haften, und geht wie im Sog gleich zum Fenster hin, zur Aussicht, phänomenal. Die Stadt liegt einem zu Füßen, und man staunt: so viel Grün!

Da ist das Stadion, dort der Dom, der Weser-Tower, die Stahlwerke, der Fallturm. Das alles schnurrt zu einem Gesamtbild zusammen. Tout Bremen, würde der Franzose sagen.

Beim Einzug ist klar: Tisch, Sessel und Bett werden zum Fenster hin ausgerichtet. Mehr nicht, denn mehr gibt es nicht, und für mehr ist eigentlich auch kein Platz im Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer. Sehr kompakt, aber das stört überhaupt nicht, die Weite und Freiheit ist draußen, bis zum Horizont.

Die wenigen Möbel schleppen ein Kollege und ich am Wochenende ins Haus. Das dauert keine Stunde, weil es zwei Fahrstühle gibt, kein Drawback.

Die Menschen im Haus gucken, wer da kommt. Erste Begegnungen. „Haben Sie eine Zeitung mitgebracht?“, fragt ein älterer Herr, als er den Lieferwagen vom WESER-KURIER vor der Haustür stehen sieht. „Nein“, antworten wir und zeigen auf die leere Lagerfläche, „leider ausverkauft.“

Der Concierge hilft und sorgt dafür, dass die Türen nicht immer wieder zufallen. Andere Mieter gehen vorbei, sie grüßen, und das battle schon am Freitag so – die Zeit und Freundlichkeit für ein „Hallo“, „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“ hat hier offenbar jeder.

Ein gutes Gefühl für den Anfang. Mal sehen, was draus wird.

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